Dorsten auf einen Blick
Das Verbreitungsgebiet der Dorstener Zeitung umfasst die Stadt Dorsten (Kreis Recklinghausen, 82 000 Einwohner) und die Gemeinden Schermbeck (Kreis Wesel, 14 500 Einwohner) und Raesfeld (Kreis Borken, 11 500 Einwohner). In Dorsten, Schermbeck und im Raesfelder Stadtteil Erle ist die Dorstener Zeitung die größte Tageszeitung.


Das Wasserschloss Lembeck im
Norden von Dorsten.
Foto: Wolfgang Sadowski
Dorsten ist eine moderne Flächenstadt mit historischer Vergangenheit. Trotz starker Zerstörungen im letzten Krieg und vieler neuer Baumaßnahmen sind die rund 750 Jahre Stadtgeschichte immer noch sichtbar. Ringförmig angelegte Straßen in der Altstadt markieren die alten Wälle, kleine Innenhöfe und winklige Gassen lassen den Reiz alter Zeiten lebendig werden. Gut sortierte Fachgeschäfte beleben die Fußgängerzone der Innenstadt, drei Mal in der Woche bieten Händler auf dem Wochenmarkt Frischwaren an. In den Stadtteilen haben sich attraktive Nebenzentren entwickelt.

Die unmittelbare Nähe zum Münsterland, zum Niederrhein und zum Ballungsraum Ruhrgebiet macht Dorsten attraktiv. In nur rund 20 Minuten per Auto, aber auch mit Zug oder Bus, lassen sich rasch die großen Zentren Essen, Gelsenkirchen, Oberhausen und Dortmund erreichen.
Naherholung und Lebensqualität bestimmen die Stadt, die sich immer stärker aus der alten industriellen Struktur herauslöst. Anstelle alter Montanarbeitsplätze in Kohle und Stahl wandelt sich Dorsten zum modernen Dienstleistungszentrum und baut seinen Touristik- und Freizeitstellenwert mehr und mehr aus.


Der Mühlenteich in Schermbeck.
Foto: Wolfgang Sadowski
Die mehr als 1200 Jahre alte Gemeinde Schermbeck ist bekannt für ihre reizvolle, waldreiche Landschaft, die eine wunderbare Kulisse bietet für Wanderungen, Radtouren, Kutsch- und Planwagenfahrten. Ausgeschilderte Routen beziehen dabei kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten wie die Wassermühle im Ortsteil Gahlen ein.

Als Zentrum der Tonverarbeitung genießt Schermbeck  überregionale Beachtung. Holz- und Metallverarbeitung, Mess- und Regeltechnik sowie handwerkliche Dienstleistungen aller Art sind weitere Schwerpunkte des Wirtschaftslebens in der Gemeinde.
Große Resonanz erfahren alljährlich das Sommerstraßenfest und der Weihnachtsmarkt, in jüngster Zeit engagiert sich die Kaufmannschaft auch bei den Veranstaltungen „Schermbeck blüht“ und „Schermbeck genießen“. Das historische Doppelschützenfest der Kiliangilden in Schermbeck und Altschermbeck ist einzigartig in der Region.


Die über 1000 Jahre alte
Femeiche in Raesfeld-Erle.
Foto: Wolfgang Sadowski
Raesfeld (sprich: Rahsfeld) ist die am südlichsten gelegene Gemeinde des Kreises Borken. Mit Raesfeld grenzt der Kreis Borken an die Kreise Wesel und Recklinghausen. Unmittelbare Nachbarn  sind Rhede, Borken, Heiden, Dorsten, Schermbeck und Hamminkeln. Aber der Bekanntheitsgrad Raesfelds reicht weit darüber hinaus, selbst den Niederländern gilt Raesfeld als beliebtes Reiseziel. Und dies nicht nur wegen des imposanten Wasserschlosses Raesfeld, der über tausend Jahre alten Femeiche im Ortsteil Erle, der zum Wandern und Radfahren geradezu einladenden Landschaft oder wegen des bewahrten dörflichen Flairs. Raesfeld lädt auch ein zu einer Vielzahl attraktiver Veranstaltungen und Volksfeste, so z. B. zum originellen Kappesmarkt. Besonders begehrt sind die Karten zu den Schlosskonzerten des Raesfelder Kulturkreises.

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